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FAQ - Häufige Fragen

Was Sie schon immer wissen wollten über:

Hier haben wir Ihnen einige aktuelle Themen zusammengefasst. Falls Sie weitere Fragen haben, dass nehmen Sie einfach mit Edora Kontakt auf!
Weitere Informationen finden Sie unter "Verbracher-Informationen"

Schimmelpilzgifte im Paprika

Aflatoxine werden noch immer vom Schnellwarnsystem der EU in Paprika mit Ursprung Spanien oder Südamerika aus dem Verkehr gezogen.

EDORA testet jede eingehende Partie auf Aflatoxine und Ochratoxin A.
In ungarischer Ware wurden bisher keine Aflatoxine nachgewiesen. Dies liegt an der schonenden Verarbeitung und den klimatischen Bedingungen in Ungarn, sodass ein Schimmelwachstum vermieden wird. Somit können erst gar keine Schimmelpilzgifte (=Mykotoxine, dazu zählen die Aflatoxinin und Ochratoxin A) entstehen.
Dies ist der Grund, weshalb EDORA ausschließlich Paprika anbietet, der in Ungarn angebaut und in Ungarn verarbeitet wurde, d. h. original ungarische Ware.

Aber auch der geräucherte Paprika aus dem EDORA Sortiment, eine traditionelle Spezialiät aus dem spanischen La Vera Tal, beweist, dass durch eine sorgfältige Verarbeitung die Aflatoxine vermeidbar sind.

Pestizide in Gewürzen und Kräutern

Auch hier legt Edora strenge Maßstäbe an die Rohwaren an: die meisten Partien sind absolut frei von Pestiziden (Werte unter der Nachweisgrenze). In einigen wenigen Chargen sind Spuren von Pestiziden nachweisbar, jedoch nur in geringen Konzentrationen, die deutlich besser sind wie die gesetzlichen Vorgaben.

Hierbei umfasst der Prüfumfang mittlerweise über 460 verschiedene Pestizide [102 KB] mit zwei Methoden:
-Pestizide LC-MS/MS (Verfahren gem. §64 LFGB (Alder) [71 KB]
-Pestizide GC-MSD (Verfahren §64 LFGB (DFG S19) [58 KB]

Schimmelpilzgift Ochratoxin A (OTA)

Für Ochratoxin (ähnlich wie Aflatoxin, ein Mykotoxin/Schimmelpilzgift) gibt es endlich seit dem 01.07.2010 einen Grenzwert von 30µg/kg.
Edora hat vorsorglich bisher einen niedrigeren internen Grenzwert von 5µg/kg für seine Rohwaren festgelegt und untersucht die Rohwaren schon seit vielen Jahren auf Ochratoxin.

Salz-Gehalt

"Geschmack auch ohne viel Salz" ist das Motto von EDORA. Deshalb gibt es viele salzfreie Mischungen oder mit Mischungen mit deutlich geringerem Salzgehalt.

Gewürzsalze haben über 40% Kochsalzgehalt, bei vielen Marken ist der Gehalt um einiges höher, da Salz auch eine extrem billige Zutat ist. Gewürzsalze erkennt man meist an dem Artikelzusatz "Gewürzsalz" oder direkt in der Artikelbezeichnung (Kräutersalz, Selleriesalz).

Gewürzzubereitungen müssen mindestens 60% Gewürze beinhalten. Somit ist der maximale Salzgehalt bei 40%. Andere Zutaten können bei Gewürzzubereitungen auch Geschmacksverstärker oder Würzmittel und Aromen sein. Dies muss aber immer im Zutatenverzeichnis genannt werden. EDORA gibt auch immer - falls enthalten - freiwillig zur Verbraucher-Information den Salzgehalt an.

Gewürzmischungen hingegen bestehen ausschließlich aus Gewürzen und Kräutern. Sie dürfen keine weiteren Zutaten enthalten. Einzige Ausnahme hierbei ist Curry, welches auch Stärke und Salz (bis zu 5%) enthalten kann. Alle 4 EDORA Currymischungen sind natürlich salzfrei. Guter Geschmack braucht eben nicht viel Salz.

EDORA verwendet seit Mrz. 2003 übrigens auf Kundenwunsch statt jodiertem Siedespeisesalz ausschließlich Meersalz (z.B. im Kräutersalz) und Ursalz (unbehandeltes Steinsalz)!

Allergene

Kritische Allergene sind Laktose (Milchzucher) und Gluten (Weizenkleber), die zwar keine Gewürze sind, jedoch in Gewürzzubereitungen und Gewürzsalzen vorkommen könnten.
EDORA setzt prinzipiell keine Laktose ein, somit enthalten alle EDORA-Produkte k e i n e Laktose.
Weizenmehl (und somit Gluten) ist rezeptbedingt ausschließlich in in den Artikeln Panierfix und Bäckerweckmehl enthalten. Durch geeignete Maßnahmen im den Abläufen vermindern wir die Gefahr einer Kreuzvermischung auf ein Minimum.

Geschmacksverstärker Glutamat

EDORA setzt ausschließlich in zwei Gewürzzubereitungen (z. B. China Gewürzzubereitung nach Dayong-Zhangjiajie-Art, Pfeffer&Salz-Würzer) den Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat ein.
Dies sind alte traditionelle Mischungen, in denen der Kunde den Geschmacksverstärker Glutmat wünscht.
Selbstverständlich ist der Zusatzstoff Glutamat dort auch im Zutatenverzeichnis deklariert.
Ansonsten verzichtet EDORA schon seit sehr langer Zeit auf Glutamat.
Übrigens: Auch Lebensmittel wie Tomaten, Parmesankäse oder Hefebrühe enthalten natürlicherweise Glutamat in Form von Glutaminsäure.
Hefeextrakt, ein Lebensmittel mit ebenfalls natürlich enthaltenem Glutamat, ist ausschließlich in Brat-Fisch-Würzer, Goldmix und Panierfix enthalten und selbstverständlich auch dort deklariert.

Cumarin im Zimt


... zum Thema "Cumarin im Zimt"

Fakt ist: Cumarin kann als Einzelsubstanz bei einer bestimmten Personengruppe zu kurzfristigen Leberschädigung führen, die nach Absetzten des Medikamentes wieder verschwindet. Der Leberschaden ist somit reversibel und tritt nur bei einigen Menschen auf. Die Wirkung von Zimt als Gewürz mit vielen Einzelbestandteile ist jedoch nicht belegt. In 3000 Jahren, in denen dieses Gewürz benutzt wird, sind keine negativen Auswirkungen festgestellt worden.
Auch Fenchel war vor einigen Jahren in den Schlagzeilen aufgrund des enthaltenen Methycharvicol. Hier ist auch die Einzelsubstand gesundheitsgefährdend (in diesem Fall sogar krebserregend). Jedoch wurde später wissenschaftlich bewiesen, dass dieses Methycharvicol ("Estragol") seine schädliche Wirkung im Fenchel nicht entwickelt, d.h. im Zusammenhang mit den anderen enthaltenen Wirkstoffen keine negativen Auswirkungen auf den Menschen hat. Fenchel ist absolut unbedenklich.
Deshalb liegt auch bei Zimt die Vermutung nahe, dass man von der Wirkung einer enthaltenen Einzelsubstanz nicht auf die Wirkung des gesamten Gewürzes schlussfolgern kann.

Folgende Zimtsorten führen wir in unserem Sortiment:

- Zimt in der Prima-Qualität, hergestellt aus Cassia Vera AA-Zimtstangen
(Pedang-Zimt = Burma-Zimt [Cinnamonum burmannii]), Cumaringehalt ca. 0,3-0,5% (3-5g/kg, 3-5 Promille)

- Zimt Ceylon Canehl [Cinnamonum zeylanicoum] aus Sri Lanka.
Cumaringehalt unter 50mg/kg

Info: Ceylonzimt ist aufgrund des natürlicherweise geringeren Ölgehaltes und auch des anderen
Aromaspektrums weniger aromatisch wie Pedang Zimt.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2332
http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_cumarin_in_zimt_und_anderen_lebensmitteln-8439.html
http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/zimt_und_cumarin/index_ger.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,275650,00.html
http://www.gesundheitstrends.de/ernaehrung/vitalstoffe/zimt.php
http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/artikel/87-Zimt-Therapie-fuer-Diabetiker-senkt-Blutzucker.html
http://gesund.co.at/zimt-gegen-blutzucker-12472/
http://www.svendavidmueller.de/such-ergebnis.html?searchword=zimt

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